
🌿 Pflanzen in den Bergen von Sälen und Transtrand
Die Flora der Sälenberge umfasst Pflanzen aus Nadelwäldern, Bergbirkenwäldern, Mooren, alten Almweiden und der subalpinen Bergheide.
Hier wird eine Auswahl von Pflanzen vorgestellt, die in den Bergen von Sälen und im Gebiet um Transtrand vorkommen, mit Informationen über Lebensraum, Merkmale, Blütezeit und eine eventuelle traditionelle Verwendung.
Bitte beachten Sie, dass für mehrere dieser Arten gilt: „Anschauen, nicht anfassen“.
Lesen Sie weiter unten mehr über das Jedermannsrecht.
🌱 Eine Auswahl der Flora der Sälenberge
Bergbirke
Betula pubescens ssp. pumila (früher czerepanovii)
🌿 Lebensraum:
Bergbirkenwälder, Berghänge und der Übergang zum baumlosen Gebirge, hauptsächlich oberhalb der Nadelwaldgrenze.
⭐⭐⭐ 3/5
🌸 Mai–Juni
Eine niedrige und oft krumm gewachsene Birke, die an Wind, Schnee und eine kurze Vegetationsperiode angepasst ist.
Der Bergbirkenwald hat in den Sälenbergen eine relativ begrenzte Verbreitung, könnte aber möglicherweise auf Storfjället und Stor-Närfjället vorkommen.
🌿 Traditionelle Verwendung:
Birkenholz wurde seit jeher als Brennstoff und Bauholz verwendet, während Birkenrinde, Birkensaft und junge Blätter verschiedene traditionelle Anwendungen hatten.
Fichte
Picea abies
🌿 Lebensraum:
Nadelwälder, Hänge und feuchtere Waldgebiete.
⭐⭐⭐⭐⭐ 5/5
🌸 Mai–Juni
Nadelbaum. Einer der vorherrschenden Nadelbäume im Gebiet um Sälen.
Erkennbar an seinen kurzen Nadeln und den hängenden Zapfen.
🌿 Traditionelle Verwendung:
Fichtenholz wurde seit jeher als Bau- und Nutzholz sowie als Brennstoff verwendet.
Junge Fichtentriebe wurden traditionell für Speisen und Getränke verwendet, unter anderem wegen ihres frischen, säuerlichen Geschmacks.
Waldkiefer
Pinus sylvestris
🌿 Lebensraum:
Trockene und nährstoffarme Nadelwälder, Heiden und Hänge.
⭐⭐⭐⭐⭐ 5/5
🌸 Mai–Juni
Nadelbaum. Einer der häufigsten Bäume in den Wäldern rund um Sälen.
Erkennbar am rötlichen oberen Teil des Stammes und den paarweise angeordneten Nadeln.
🌿 Traditionelle Verwendung:
Kiefernholz wurde seit jeher als Bauholz und Brennstoff verwendet.
Rinde, Harz, Wurzeln und junge Triebe hatten verschiedene traditionelle Anwendungen.
Harz wurde unter anderem zum Abdichten und als Bestandteil traditioneller Salben verwendet.
Eberesche
Sorbus aucuparia
🌿 Lebensraum:
Wälder, Bergbirkenwälder und offene Flächen.
⭐⭐⭐⭐ 4/5
🌸 Juni–Juli
Kleiner Baum mit weißen Blüten und Büscheln orangefarbener oder roter Beeren im Spätsommer und Herbst.
🫐 Essbar:
Ebereschenbeeren können beispielsweise für Gelee, Marmelade und Saft verwendet werden.
Sie sind ziemlich bitter und werden nach Frost oder Einfrieren milder.
Vor dem Verzehr größerer Mengen sollten die Beeren gekocht oder anderweitig verarbeitet werden.
Wacholder
Juniperus communis
🌿 Lebensraum:
Trockene Wälder, Heiden und offene Flächen.
⭐⭐⭐⭐ 4/5
🌸 April–Juni
Immergrüne Nadelpflanze mit spitzen Nadeln und blau-schwarzen reifen Wacholderbeeren.
🫐 Essbar:
Reife Wacholderbeeren werden hauptsächlich als Gewürz verwendet, unter anderem für Wild, Eintöpfe und Soßen.
Sie können auch zum Aromatisieren von Getränken verwendet werden.
Das Sammeln aus Wildbeständen sollte sparsam erfolgen.
Zwergbirke
Betula nana
🌿 Lebensraum:
Bergheiden, Moore und feuchte Flächen.
⭐⭐⭐ 3/5
🌸 Mai–Juni
Niedrig wachsende Birkenart mit kleinen, fast runden Blättern.
Sie kommt vor allem auf den schneereicheren Bergheiden vor.
Kriechende Heide
Kalmia procumbens (Loiseleuria)
🌿 Lebensraum:
Windoffene und offene Bergheiden.
⭐⭐⭐⭐ 4/5
🌸 Juni–Juli
Niedrig wachsender, kriechender Zwergstrauch, der gut an Wind, Kälte und eine dünne Schneedecke angepasst ist.
Eine charakteristische Pflanze der windoffenen Bergheiden.
Alpen-Bärentraube
Arctous alpina
🌿 Lebensraum:
Offene und windoffene Bergheiden.
⭐⭐⭐⭐ 4/5
🌸 Juni–Juli
Niedrige Bergpflanze, die zur typischen Bergheide mit Krähenbeere gehört.
Die Blätter färben sich im Herbst oft schön rot.
🫐 Beeren:
Die Beeren sind essbar, aber ziemlich geschmacklos und haben daher keine größere Bedeutung als Beerenpflanze.
Sie dienen unter anderem Vögeln und anderen Tieren als Nahrung.
Krähenbeere
Empetrum nigrum
🌿 Lebensraum:
Bergheiden, Moore und nährstoffarme Waldböden.
⭐⭐⭐⭐⭐ 5/5
🌸 April–Juni
Eine der häufigsten Zwergsträucher auf den offenen Bergheiden der Sälenberge.
Erkennbar an den kleinen nadelartigen Blättern und schwarzen Beeren.
🫐 Essbar:
Die Beeren sind essbar und wurden traditionell unter anderem für
Saft, Marmelade und andere Zubereitungen verwendet.
Sie haben einen eher milden Geschmack und werden hauptsächlich zusammen mit anderen Beeren verwendet.
Preiselbeere
Vaccinium vitis-idaea
🌿 Lebensraum:
Trockene Nadelwälder, Heiden und Berggebiete.
⭐⭐⭐⭐ 4/5
🌸 Mai–Juni
Niedrig wachsender, immergrüner Zwergstrauch mit weißen oder rosafarbenen Blüten und roten Beeren.
In der Berglandschaft wächst er häufig an etwas geschützteren Stellen.
🫐 Essbar:
Preiselbeeren reifen normalerweise im August–September und gehören zu den am häufigsten verwendeten Wildbeeren.
Sie werden unter anderem für Marmelade, Saft, Gelee und als Beilage zu traditionellen schwedischen Gerichten verwendet.
Ihre natürliche Säure und ihr Gehalt an konservierenden Stoffen sorgen dafür, dass sie relativ gut haltbar sind.
Blaue Heide
Phyllodoce caerulea
🌿 Lebensraum:
Heidelbeerheiden und offene Berglandschaften.
⭐⭐⭐ 3/5
🌸 Juni–Juli
Niedriger Bergstrauch mit kleinen immergrünen Blättern und rosa bis bläulich gefärbten glockenförmigen Blüten.
Gehört zu der Vegetation, die auf den schneereicheren Bergheiden vorkommen kann.
Heidelbeere
Vaccinium myrtillus
🌿 Lebensraum:
Nadelwälder, Bergbirkenwälder und Bergheiden.
⭐⭐⭐⭐ 4/5
🌸 Mai–Juni
Niedriger Zwergstrauch mit grünen, kantigen Stängeln und blauen Beeren.
In der Berglandschaft gedeiht er vor allem an geschützteren und schneereichen Stellen.
🫐 Essbar:
Die Beeren reifen normalerweise im Juli–September und können frisch gegessen oder für
Marmelade, Saft, Kuchen und Desserts verwendet werden.
Heidelbeeren sind außerdem eine wichtige Nahrungsquelle für viele Vögel und Tiere.
Moltebeere
Rubus chamaemorus
🌿 Lebensraum:
Moore, Sümpfe und sehr feuchte Flächen.
⭐⭐⭐⭐ 4/5
🌸 Juni–Juli
Auf weiße Blüten folgen die charakteristischen orangegelben Beeren.
Die Moltebeere ist eine bekannte Pflanze in den Mooren der Sälenberge.
🫐 Essbar:
Die Beeren reifen normalerweise im Juli–August, abhängig von Höhenlage, Schneeschmelze und Wetter.
Sie sind sehr geschätzt und werden unter anderem für
Marmelade, Gelee, Saft und Desserts verwendet.
Moltebeeren sind außerdem reich an unter anderem Vitamin C.
Rosmarinheide
Andromeda polifolia
🌿 Lebensraum:
Moorige und sehr feuchte Flächen.
⭐⭐⭐ 3/5
🌸 Mai–Juli
Kleiner immergrüner Zwergstrauch mit schmalen Blättern und rosa oder weißen glockenförmigen Blüten.
Die Art ist auf Sälfjället dokumentiert.
Kriechweide
Salix repens
🌿 Lebensraum:
Feuchte Heiden, Moorränder und offene Flächen.
⭐⭐ 2/5
🌸 Mai–Juni
Niedrig wachsende Weide, die sich dicht am Boden ausbreitet.
Die Art ist in Sälen besonders interessant, da das Gebiet laut der lokalen Florabeschreibung nahe ihrer nördlichen Verbreitungsgrenze liegt.
Nordischer Eisenhut
Aconitum septentrionale
🌿 Lebensraum:
Bachtäler, feuchte Wälder und nährstoffreiche Standorte.
⭐⭐ 2/5
🌸 Juli–August
Hohe krautige Pflanze mit charakteristischen blauvioletten helmförmigen Blüten.
Eine botanisch interessante Art, da die Sälenberge an ihrer südlichen Verbreitungsgrenze liegen.
☠️ Giftig:
Die gesamte Pflanze ist giftig und sollte nicht gegessen oder unnötig berührt werden.
Hornemanns Weidenröschen
Epilobium hornemannii
🌿 Lebensraum:
Bäche, Quellen, feuchte Berggebiete und nasse Waldstandorte.
⭐⭐ 2/5
🌸 Juli–August
Ein niedriges bis mittelgroßes Weidenröschen mit rosa Blüten, das feuchte Lebensräume bevorzugt.
Die Art ist besonders interessant, da die Sälenberge an ihrer südlichen Verbreitungsgrenze liegen.
Margerite
Leucanthemum vulgare
🌿 Lebensraum:
Alte Almweiden, Wiesen und offene Grasflächen.
⭐⭐⭐ 3/5
🌸 Juni–August
Klassische weiße Wiesenblume mit gelber Mitte.
Sie kommt unter anderem auf alten Almweiden vor, auf denen die traditionelle Bewirtschaftung erhalten geblieben ist.
Rote Lichtnelke
Silene dioica
🌿 Lebensraum:
Alte Almweiden, Wiesen und nährstoffreichere Standorte.
⭐⭐⭐ 3/5
🌸 Juni–August
Mehrjährige krautige Pflanze mit rosa bis rosaroten Blüten.
Eine der Arten, die auf alten Almweiden im Gebiet um Sälen vorkommen können.
Wiesen-Sauerampfer
Rumex acetosa
🌿 Lebensraum:
Wiesen, Grasflächen und feuchtere Standorte.
⭐⭐⭐ 3/5
🌸 Mai–Juli
Mehrjährige krautige Pflanze mit pfeilförmigen Blättern und kleinen rötlichen Blüten in einem hohen Blütenstand.
Sie kommt unter anderem entlang von Bächen und in feuchteren Lebensräumen vor.
🫐 Essbar:
Junge Blätter können in kleinen Mengen als säuerliche Zutat beispielsweise in Salaten, Suppen und Soßen verwendet werden.
Keine großen Mengen verzehren, da die Blätter Oxalsäure enthalten.
Taiga-Segge
Carex norvegica ssp. inferalpina
🌿 Lebensraum:
Feuchte Berggebiete, Moore und feuchte Grasflächen.
⭐⭐ 2/5
🌸 Juni–Juli
Kleine Seggenart mit schmalen Blättern und charakteristischen Ähren.
2015 auf Norra Holmen in Transtrand dokumentiert.
Gelbsegge
Foto: Krzysztof Ziarnek, Kenraiz – eigene Arbeit, CC BY-SA 4.0 – Quelle.
Carex lepidocarpa ssp. lepidocarpa
🌿 Lebensraum:
Kalk- und mineralreiche Niedermoore und andere kalk- und mineralreiche Feuchtgebiete.
⭐⭐⭐ 3/5
🌸 Juni–Juli
Seggenart mit charakteristischen schnabelförmigen Fruchtschläuchen.
In einem kalkreichen Niedermoor etwa 500 m nordwestlich von Hösätern in Transtrand zahlreich dokumentiert.
Rostbraunes Kopfried
Schoenus ferrugineus
🌿 Lebensraum:
Kalkreiche Niedermoore und mineralreiche Feuchtgebiete.
⭐⭐ 2/5
🌸 Juni–Juli
Horstbildende Sauergrasart mit schmalen, steifen Blättern und dunklen bis bräunlichen Ähren.
Bei Storkällan, nordwestlich von Dragtjärnåsen in Transtrand, dokumentiert.
Schmalblättriges Wollgras
Eriophorum angustifolium
🌿 Lebensraum:
Moore, Sümpfe, Feuchtwiesen und andere nasse Standorte.
⭐⭐⭐⭐⭐ 5/5
🌸 Juni–Juli
Einkeimblättrige Sauergrasart, die weiße, wollige Fruchtstände bildet.
Kann in sehr großen Beständen vorkommen und ganze Moore weiß erscheinen lassen.
Gewöhnliches Ruchgras
Anthoxanthum odoratum
🌿 Lebensraum:
Wiesen, Weiden, Wegränder, alte Almweiden und offene Grasflächen.
⭐⭐⭐⭐ 4/5
🌸 Mai–Juni
Mehrjähriges Gras, das früh blüht und dichte Blütenstände bildet.
Erkennbar an seinem charakteristischen süßen Duft, besonders als getrocknetes Heu.
Im Gebiet um Sälen und an mehreren Standorten in Transtrand dokumentiert.
🌾 Traditionelle Verwendung:
Ruchgras war ein geschätztes Gras auf Mähwiesen und trug zum Duft des Heus bei.
Eine Ernte aus Wildbeständen wird nicht empfohlen.
Kriechendes Netzblatt
Goodyera repens
🌿 Lebensraum:
Moosreiche ältere Nadelwälder, insbesondere Fichtenwälder mit hoher Luftfeuchtigkeit.
⭐⭐⭐ 3/5
🌸 Juli–August
Kleine Orchidee mit immergrünen, netzartig gemusterten Blättern und kleinen weißen Blüten in einer aufrechten Blütenähre.
In Schweden als gefährdet (VU) auf der Roten Liste geführt. In Transtrand dokumentiert.
⚠️ Geschützte Orchidee:
Das Kriechende Netzblatt ist geschützt und darf nicht gepflückt oder ausgegraben werden.
Lassen Sie die Pflanze dort stehen, wo sie wächst.
Weiße Waldhyazinthe
Platanthera bifolia
🌿 Lebensraum:
Kalkreiche Niedermoore, feuchte Wiesen und feuchte Waldgebiete.
⭐⭐⭐ 3/5
🌸 Juni–Juli
Weißblühende Orchidee mit stark duftenden Blüten, besonders am Abend.
In den nördlichen Bergen von Transtrand dokumentiert, unter anderem in einem kalkreichen Niedermoor unterhalb des Osthangs des Öjskogsfjället.
⚠️ Geschützte Orchidee:
Die Weiße Waldhyazinthe ist geschützt und darf nicht gepflückt oder ausgegraben werden.
Mücken-Händelwurz
Gymnadenia conopsea
🌿 Lebensraum:
Kalkreiche Niedermoore, kalkreiche Feuchtgebiete und artenreiche Bergwiesen.
⭐⭐⭐ 3/5
🌸 Juni–August
Orchidee mit dichten Blütenständen und rosavioletten Blüten.
In den nördlichen Bergen von Transtrand in einem kalkreichen Niedermoor unterhalb des Osthangs des Öjskogsfjället dokumentiert.
⚠️ Geschützte Orchidee:
Die Mücken-Händelwurz ist geschützt und darf nicht gepflückt oder ausgegraben werden.
Großes Zweiblatt
Neottia ovata
🌿 Lebensraum:
Feuchte Wiesen, kräuterreiche Wälder und kalkreiche Niedermoore.
⭐⭐⭐ 3/5
🌸 Juni–Juli
Grünblühende Orchidee mit zwei deutlich gegenüberstehenden Blättern.
In den nördlichen Bergen von Transtrand in einem kalkreichen Niedermoor unterhalb des Osthangs des Öjskogsfjället dokumentiert.
⚠️ Geschützte Orchidee:
Das Große Zweiblatt ist geschützt und darf nicht gepflückt oder ausgegraben werden.
Geflecktes Knabenkraut
Dactylorhiza maculata ssp. maculata
🌿 Lebensraum:
Feuchtwiesen, Sümpfe, Moorränder und feuchte Berggebiete.
⭐⭐⭐ 3/5
🌸 Juni–Juli
Orchidee mit gefleckten Blättern und rosa bis violetten Blüten.
In den Sälenbergen dokumentiert, unter anderem bei Hundfjället.
⚠️ Geschützte Orchidee:
Das Gefleckte Knabenkraut ist geschützt und darf nicht gepflückt oder ausgegraben werden.
🫐 Essbar
🌿 Traditionelle Verwendung
☠️ Giftig
⭐ 1/5 = sehr lokal oder selten im Gebiet
⭐⭐ 2/5 = ungewöhnlich
⭐⭐⭐ 3/5 = an mehreren geeigneten Standorten vorkommend
⭐⭐⭐⭐ 4/5 = häufig
⭐⭐⭐⭐⭐ 5/5 = sehr häufig
Die Blütezeiten sind ungefähre Angaben und können je nach Höhenlage,
Wetter, Schneeschmelze und Vegetationsperiode des jeweiligen Jahres variieren.
Die Sälenberge sind relativ niedrig und das Gestein ist größtenteils
kalkarm. Daher unterscheidet sich die Bergflora von der vieler höherer und
kalkreicherer Gebirgsregionen. Auch das Vorkommen variiert stark
abhängig von Wind, Schneedecke, Feuchtigkeit, Höhenlage und Bodenverhältnissen.
Lesen Sie mehr über das Jedermannsrecht
🌲 Das Jedermannsrecht kurz erklärt
Das schwedische Jedermannsrecht gibt jedem das Recht,
sich in der Natur aufzuhalten, auch auf Privatgrundstücken, jedoch
mit der Pflicht, Rücksicht auf andere Menschen und die Natur zu nehmen.
-
🚶 Wandern, Rad fahren und Ski fahren
in der Natur, solange Sie niemanden stören oder Schäden verursachen. -
🏕️ Zelten
für ein oder einige wenige Tage an einem geeigneten Ort, weit entfernt von Wohnhäusern. -
🍓 Wild wachsende Beeren, Pilze und Blumen sammeln,
sofern diese nicht geschützt sind. In Naturschutzgebieten und anderen geschützten Gebieten können besondere Regeln gelten. -
🔥 Feuer machen
nur, wenn dies sicher und erlaubt ist.
Bei einem geltenden Feuerverbot und in bestimmten Schutzgebieten kann Feuer machen verboten sein. - 🚫 Sie dürfen keinen Müll hinterlassen, die Natur beschädigen, Anwohner stören oder ein Grundstück bzw. den geschützten privaten Bereich eines Hauses betreten.
-
🐕 Hunde in den Sälenbergen:
Zwischen dem 1. März und dem 20. August muss der Hund an der Leine geführt werden oder so unter Kontrolle stehen, dass dies einer unsichtbaren Leine entspricht.
In der übrigen Zeit darf der Hund nur dann frei laufen, wenn Sie ihn vollständig unter Kontrolle haben und verhindern, dass er Wild jagt oder stört.
In Naturschutzgebieten kann ganzjährig Leinenpflicht gelten – prüfen Sie immer die örtlichen Vorschriften.
Grundregel:
Nicht stören – nichts zerstören.
🌿 Bitte beachten:
In Naturschutzgebieten und anderen geschützten Gebieten in den Sälenbergen können besondere Vorschriften gelten, die das Jedermannsrecht einschränken.
Informieren Sie sich immer über die aktuellen örtlichen Bestimmungen, bevor Sie zelten, Feuer machen oder Pflanzen sammeln.